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Fachforum am 29.10.2018 in Berlin
Gründung durch Geflüchtete – Potenziale und Herausforderungen

Das Thema 

Seit September 2016 begleitet und berät die LOK.a.Motion GmbH Menschen mit Fluchthintergrund, die in Berlin ein Unternehmen gründen möchten.
Die Berliner Wirtschaft finanziert das Vorhaben über die Bildungsprojekte der IHK Berlin und begibt sich damit mit allen Beteiligten auf ein neues Terrain im Gründungsgeschehen.

Auf den ersten Blick ist es ein gelungener Ansatz, über die Umsetzung eigener Geschäftsideen die neuen Stadtbewohner*innen mit ihrer „noch“ vorhandenen Energie zeitnah in die Berufswelt zu integrieren: Die Nachfrage ist hoch, Gründungspotential und unternehmerische Erfahrung sind vorhanden; bereits über 60 Geflüchtete haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
Auf den zweiten Blick ist es eine große Herausforderung, denn Unternehmensgründungen durch Geflüchtete mit ihrem besonderen rechtlichen Status und ihren speziellen sozialen Lebensbedingungen erfordern innovatives Handeln und neue Wege in der Gründungsbegleitung

In unserer Fachveranstaltung möchten wir mit Ihnen unsere Erfahrungen austauschen und eine erste Bilanz ziehen.
Dabei wollen wir den Blick auf die zentralen Herausforderungen lenken, denen Geflüchtete begegnen, wenn sie in Deutschland gründen möchten, wie Gründungsfinanzierung ohne Eigenkapital und mit zeitlich begrenztem Aufenthaltstitel, Entwicklung neuer Wege zur formalen Anerkennung beruflicher Erfahrungen, sprachliche Verständigung und unternehmerisches Handeln, Potential einer anderen Kultur des Wirtschaftens versus deutscher Behördenkultur.
Wie sollten die Rahmenbedingungen für eine zielgruppenadäquate Gründungsförderung aussehen? Diskutieren Sie dies mit uns und lassen Sie uns gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Das Programm

Impressionen des Tages
(Fotos: Nadine Bremer)

Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße
Maria Pelzer von Art & Image: Ihr professioneller Blick war einer der Schlüssel zum Erfolg
Maria Kiczka-Halit, GF der gastgebenden LOK.a.Motion GmbH
 
Ein Blick auf die Porträts der ausstellenden Gründer
Dr. Anna Hochreuter, Senatsverwaltung Wirtschaft, Energie und Betriebe, bei ihren Grußworten
 
Lubna Rashid, Doktorandin an der TU, bei der Vorstellung ihrer Untersuchung zur Gründungsmotivation
Sabine Steinert, IHK Berlin, die Frau Dr. Marion Haß, GF der IHK, würdig vertrat
von links: Christian Koch, IBB, Dietmar Zimmer, Coach, Anne-Gela Oppermann, Moderatorin, Safi Alaaeddin, Mada Organization und Ajeeb Morshed, Mitarbeiter im LOK.STARTupCAMP
Mohammad Alnajjar, Architekt und Bauunternehmer, im Gespräch mit …
Anne-Gela Oppermann und Gönül Nar, GUWBI e.V
Kouko Immad Eddin in der Runde mit Frau Oppermann und Eberhard Mutscheller, mpr Unternehmensberatung
Kussay Chi Chakly, Modedesigner, mit den von ihm gestylten T-Shirts, die viel Anklang fanden
Hadi Soufian, Architekt, erklärt seine online-Plattform zum Wiederaufbau der zerstörten syrischen Stadt Homs
Blick aufs Podium: Anne-Gela Oppermann, Thomas Hüttich, IBB, David Weißert, Sen Wirtschaft, Energie und Betriebe, Oliver Kurz, Bundesagentur für Arbeit, Hanaa Al Wattar und Tarek Kanaan, Gründer aus dem Projekt, Ayten Dogan, Senatsabteilung für Integration und Migration, Boris Alexander Berner, Pro Arbeit Offenbach und Holger Maus, Bundes-ministerium für Wirtschaft und Energie
Während der Podiumsdiskussion
Eberhard Mutscheller, mpr Unternehmensberatung
 
Maher Ismail, Informatiker, informiert über seine App Dalil, die Geflüchteten alles Wissenswerte zum Ankommen in der Stadt liefert
 
Hanaa Al Wattar und ihr Sohn Tarek Kanaan, die den Aufbau einer eine Firma zur Produktion von Gesundheitsprodukten planen
 
Fadi Moustafa, Herausgeber des arabisch-deutschen AL Ard Magazin
 
Für das leibliche Wohl sorgten die Cateringfirmen Bab-al-Jinan (hier am Werk) und Azads Cuisine
Christian Koch, IBB, machte die Gesprächsrunde sichtlich Spaß
… nicht nur ihm